Murg am Walensee ist mit einem "ganz besonderen" Klima beschenkt worden:

Feigenbäume in den Gärten und Edelkastanien in den Wäldern geben dem Dorf eine südländische Ambiente. Murg liegt auf dem roten Verrucano-Delta zwischen der Murgbach-Schlucht und dem Strand am See.

Der rote Fels prägt das Murgtal bis hinauf zu den Murgseen. Prächtige Wanderwege führen durch Kastanienwald und Arven-Reservate vorbei an Wasserfällen, Gletschermühlen und Skulpturen.

Erleben Sie die Murger Edelkastanienkultur auf einer idyllischen Wanderung - allein, zu Zweit oder in der geführten Gruppe.

Der 2.5 km lange Weg führt zum Dorf in Richtung Murgtal, durch alte Kastanienwälder, vorbei an der frisch gepflanzten Selve, entlang eines Kastanien-Jungbestandes zur Produktion Kastanienholz, zurück zum Ausgangspunkt. Wem die Höhendifferenz von 190 m zuviel ist, wählt den kleinen Rundgang von 1.5 km Länge und 90 m Höhendifferenz.

 

Auf dem Weg lohnt sich ein Abstecher in die wildromantische Murgbachschlucht sowie zum tosenden Wasserfall. An beiden Orten befindet sich wunderschöne Gletschermühlen. Der Weg ist geschmückt von diversen Holzskulpturen.

 

Anmeldung und Auskunft für geführte Wanderungen:

Verein Pro Kastanie Murg

Im Murgtal kommen die schönsten und grössten Arvenbestände des Kantons St. Gallen vor. Diese Bestände bilden eine besondere Lebensgemeinschaft und sind schützenswert. Die Arve wächst auch im Murgtal bis auf 2200 m.ü.M.

 

Am Berghang des Dorfes, direkt unter der Walenseeautobahn, zwischen dem nahen Wald und den obersten Häusern, steht des imposante Denkmal von Heinrich Simon. Er kämpfte für das Recht des deutschen Volkes und starb im Exil; er ertrank 1860 im See bei Murg. Die Hinterbliebenen und Freunde des Verunglückten sprachen den Wunsch aus, die Leiche Simons (die allerdings nie gefunden wurde) in Murg beizusetzen und ihm ein Denkmal zu errichten. Am 5. Oktober 1862 wurde das Denkmal feierlich eingeweiht. Es kamen Gäste aus nah und fern. Auf diese Weise wurde das Dorf am Walensee mit einem Stück deutscher Geschichte verbunden. Aber auch die Beziehungen zu den Nachkommen Heinrich Simons blieben bestehen. So schenkte ein Nachfahre am 20. März 1889 der Kirchgemeinde Murg vier neue Kirchenglocken, das jetzige Geläut der Murger Pfarrkirche. 1995 wurde unter Federführung der Ortsgemeinde Murg die Heinrich Simon-Stiftung gegründet mit dem Zweck, das Heinrich Simon-Denkmal zu erhalten und zu unterhalten.

 

Interessante Links:

Verein Pro Kastanie Murg

murg.ch

 

 

 

 

 

 

last update 04.05.2011© by Verkehrsverein Murg
Design by Shirt-Box